Evas Geschichte

Hallo,

mein Name ist Eva Roupcová, ich bin Physiotherapeutin und spezialisiere mich in der Tschechischen Republik auf Sportphysiotherapie. Bewegung fasziniert mich. Ich bin eine Beobachterin und eine Fanatikerin. Ich könnte den ganzen Tag lang Sport sehen, ohne mich zu langweilen. Meine Begeisterung für die menschliche Bewegung wurde in meiner Kindheit geweckt, als ich in jungen Jahren an den Sport herangeführt wurde. Beispielsweise hat uns mein Vater als Kindern den Skilanglauf und das alpine Skifahren beigebracht. Mit 14 Jahren lernte ich Tauchen und im Alter von 18 Jahren habe ich den Segelschein gemacht. Ich habe viele Sportarten ausprobiert: Schwimmen, Tennis, Basketball, Volleyball, Skifahren, Snowboarden, Fitness und Leichtathletik. Ich war schon immer eine Sportlerin und heute betrachte ich das als wichtige Grundlage für meinen Beruf.

Als ich in der Schule darüber nachdachte, welchen beruflichen Weg ich einschlagen wollte, wusste ich, dass es etwas mit Sport zu tun haben musste. Deshalb habe ich mich für einen Studiengang im Bereich therapeutische Rehabilitation und Physiotherapie eingeschrieben. Und als im zweiten Jahr die Themen Sportphysiologie und Pathophysiologie behandelt wurden, wusste ich, dass ich meine Berufung gefunden hatte.

Nach Abschluss des Studiums durfte ich in dem Krankenhaus, in dem ich geboren worden war, praktische Erfahrung sammeln. (Zufall? Sicher nicht. Nur ein weiteres Anzeichen, dass ich den richtigen Weg in meinem Leben einschlug.) Nach sechs Monaten baten mich meine Kollegen, sie bei der Entwicklung eines Sportphysiotherapieprogramms zu unterstützen. Es handelte sich um ein präventives Physiotherapieprogramm für den Jugendsport mit Elementen der Entwicklungskinesiologie. Ich habe keine Sekunde gezögert! Dieser individuelle Ansatz für Kunden, der sich auf Diagnosen, Therapie und die Prävention von Schmerzen oder Trauma konzentriert, ist die Grundlage meiner Herangehensweise bei der Physiotherapie. Ich kümmere mich auch um die akute Behandlung funktioneller Störungen des Bewegungsapparats, aber ich ziehe es vor, den Menschen zu zeigen, wie sie ihre Wahrnehmung ändern können, um Schmerzen zu vermeiden. Am glücklichsten bin ich, wenn die Kunden unabhängig sind und mich im Prinzip gar nicht brauchen.

2011 habe ich mich selbstständig gemacht, die Räumlichkeiten für meine eigene Praxis geschaffen und Sportphysiotherapie in Brno (Brünn) gegründet. Nach fünf Jahren nutzte ich die Gelegenheit, eine weitere Praxis direkt an der Sportanlage in der neu errichteten Badmintonhalle einzurichten. Derzeit besteht mein Team aus vier Physiotherapeuten, das in Kürze um einen Rolfer (Faszienspezialist) erweitert wird.

Mein Laufstil

Gelegentlich wollte ich immer weiter laufen, aber die Distanz betrug immer nur etwa 5-7 km. Ich habe das immer damit begründet, dass ich ursprünglich als Kurzstreckenläuferin trainiert worden war und daher für längere Strecken nicht geschaffen war. 2013 habe ich versucht, in “Barfußschuhen” zu laufen. Ich war überzeugt, dass meine Technik die richtige war, denn als Physiotherapeutin kenne ich mich ja damit aus!

Dann habe ich an einem Lee Saxby-Kurs für Lauftechnik in Prag teilgenommen…

Ich gebe zu, dass ich zunächst skeptisch war (ich musste die Theorie prüfen, indem ich sie selbst in der Praxis ausprobierte). Durch Lee veränderte sich mein Blickwinkel auf das Laufen komplett. Schließlich lernte ich das korrekte Laufen – die natürliche Lauftechnik –, und wie man Schuhe auswählt, die die Funktion des Fußes beim Laufen unterstützen. Einer der erstaunlichsten Fakten für mich war die Bedeutung der großen Zehe.

Plötzlich war es für mich doch möglich, eine Langstreckenläuferin zu werden. Ich musste mir einen entspannteren, “plattfüßigen” Laufstil aneignen. Ich war das Paradebeispiel eines trainierten Kurzstreckenläufers: Ich rannte nur auf meinen Zehenspitzen. Durch die Kraft und die Beweglichkeit, die ich im Laufe der Jahre entwickelt habe, hatte ich niemals irgendwelche Verletzungen oder Überbelastungen. Ich hatte nur nie die Ausdauer, mehr als 7 km zu laufen.

Heute renne ich 50-70 km pro Woche und meine maximale Distanz liegt bei 25 km. Mein Trainingsziel ist die Halbmarathondistanz. Ich habe bereits an zweien teilgenommen und trainiere gerade für einen dritten. Wenn Sie mir vor zwei Jahren gesagt hätten, dass ich Halbmarathons laufen würde, hätte ich Ihnen nicht geglaubt. Dank dem intelligenten und systematischen Training macht mir das Laufen richtig Spaß. Es ist mehr als körperliches Training, es ist ein Lebensstil.

Meine Füße sind jetzt viel kräftiger. Durch ihre verbesserte natürliche Funktion bin ich jetzt sowohl körperlich als auch im Leben viel beweglicher. Es gab nur ein Problem: Schuhwerk finden, das meinen Füßen eine natürliche Funktionsweise ermöglicht. Lange Zeit lief ich in Luna Sandals, da kein “Barfußschuh” weit genug war für meine Fußform. Schließlich aber fand ich die »nimbleToes«. Dieser Schuh passt zu den Merkmalen meiner Füße und wird der Position der großen Zehe gerecht. Ich finde das Einlagensystem genial! Ich kann die Einlagen je nach Untergrund austauschen, benötige aber nur einen Schuh. In dieser Hinsicht ist dies der ultimative Bewegungsschuh!

Sprint Training in nimbleToes auf der Laufbahn.
Sprint Training in nimbleToes auf der Laufbahn.

Mgr. Eva Roupcová
Sportovní fyzioterapie Brno
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Die gesunde Funktion des Fußes beeinflusst alle Bereiche, nicht nur Laufen!
Die gesunde Funktion des Fußes beeinflusst alle Bereiche, nicht nur Laufen!
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