Auf dem Weg ins Yoga

Yoga ist beweglich zu sein

Ich heiße Petra und meine Leidenschaft gilt dem Ashtanga-Yoga. Ich unterrichte die von Sri K. Pattabhi Jois aus Mysori, Indien, entwickelte Philosophie und Praxis. Das Ashtanga-Yoga unterrichte ich im Parampara (ununterbrochene Lehrer-Schüler-Nachfolge) von Manju P. Jois und Nancy Gilgoff. Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, die Botschaft des traditionellen Ashtanga-Yoga weiterzugeben und diese erstaunliche Tradition mit allen Menschen zu teilen, die Lust haben zu üben.

Ich bin außerdem Mutter eines fast zwei Jahre alten kleinen Jungen. Eine Familie zu haben, ist das Wichtigste in meinem Leben. Ich trage meinen Sohn in einem Tragetuch, seit er geboren wurde, und auch heute noch trage ich ihn darin überallhin. Wir laufen jeden Tag etliche Kilometer. Ich bin auf meine Füße angewiesen und brauche guten Halt, denn der Untergrund, auf dem ich laufe, ändert sich ständig. Man braucht starke Füße und bequeme, funktionale Schuhe, zumal ich gleichzeitig noch meinen Hund an der Leine habe. Auch in der Stadt ist es einfacher, ein Kind in einem Tragetuch zu transportieren als in einem Kinderwagen, besonders in öffentlichen Verkehrsmitteln. Mit einem Kind im Tragetuch in einer überfüllten Bahn oder Tram zu stehen, erfordert eine gute Balance und ein Lächeln für die Menschen um uns herum, damit sie uns mehr Platz einräumen.

Nimble yogi, nimble mother
Nimble yogi, nimble mother
Unterrichten zusammen mit Manju Jois
Unterrichten zusammen mit Manju Jois

Wie oft erledigen wir täglich mehrere Dinge gleichzeitig? Wir kochen mit dem Kind im Arm und behalten es im Auge, damit ihm nichts geschieht, gleichzeitig jedoch lernt das Kind aus dieser Perspektive sehr viel hinzu. Doch dann klingelt es an der Tür und der Hund spielt verrückt. Auf dem Boden liegt Lego verstreut, auf das ich ständig trete und… Am Abend finde ich die unberührte Tasse Kaffee, die ich mir am Morgen zubereitet habe. Natürlich ist es nicht jeden Tag so, aber Sie wissen, was ich meine. Leben ist Bewegung, nicht nur aus yogischer Sicht: Man muss auch im Geist beweglich bleiben. Sich nicht überfordern, viel lachen und das Leben jeden Tag in vollen Zügen genießen, denn es geht so schnell vorbei. Besonders, wenn man Kinder hat.

Eine gute Balance von Körper und Geist ist wichtig für unser Leben. Ein gutes Gleichgewicht wird von unseren Füßen bestimmt – und sie müssen funktionieren. Egal, welche Yoga-Serie wir üben (im Ashtanga-Yoga gibt es sieben Serien), sie alle beginnen mit stehenden Positionen, die zu Beginn einfach und dann im Verlauf der Übungsreihenfolge immer schwerer werden. Übungen auf einem Bein helfen uns dabei, unsere Mitte zu finden und uns auszurichten. Um unseren Körper auszubalancieren, müssen wir auch unseren Geist ins Gleichgewicht bringen und, wenn wir ehrlich sind, außerdem unsere Seele. Asanas im Stehen erfordern absolute Konzentration, sie spiegeln unseren Geist und verlangen Beweglichkeit und Kraft. All diese Fähigkeiten haben ihren Ursprung in unseren Wurzeln: den Füßen. Dabei geht es über die instinktiven Ängste des Fallens hinaus und richtet sich direkt an das Ego. Man kann sich bei diesen Gleichgewichtsübungen besser ausrichten, indem man die Zehen spreizt und die Fußballen stabilisiert. Je breiter unsere Basis, desto stabiler stehen wir. Jede noch so kleine Ausweitung der Fußsohle ist überraschend hilfreich für die Balance. Die Fußmuskeln müssen stark genug sein, um den Schwerpunkt weit und schnell genug verlagern zu können und die Balance zu halten. Wenn wir auf einem Fuß stehen, muss ein Bein die Arbeit beider Beine übernehmen.

Es ist gut, wenn wir unsere Asanas auf der Yogamatte üben, aber wir müssen sie auch aus der Yogastunde hinaus mitnehmen. Wir brauchen funktionale Schuhe, damit unsere Füße kräftig und in guter Form bleiben. Wir üben Yoga barfuß, damit wir unsere Zehen besser spreizen können. Aber tragen wir im Alltag Schuhe, die weit genug sind, dass wir sie darin spreizen können? Dass wir auch im Alltag eine gute Balance brauchen, kann niemand leugnen. Es gibt immer wieder Momente, in denen wir den Halt verlieren und uns neu ausrichten müssen. Es sind die kleinen Bewegungen und Schritte, die wir täglich tun, vom Morgen bis zum Abend. Genau wie im Leben.

Alles, was wir tun, spiegelt unser einzigartiges Wesen wider: die Arbeit, die wir investieren, und die Absicht, die dahintersteckt. Das Leben ist ein Balanceakt, genau wie unsere Beziehungen, Ziele, Erfolge – und Yoga!

Auf meiner Suche nach guten, funktionalen Schuhen ohne Kompromisse bin ich auf Joe Nimble gestoßen. Mein Ehemann und ich haben diese erstaunliche Marke entdeckt, der es gelingt, optisch schöne Lifestyle-Schuhe mit Funktionalität zu verbinden. Meine Füße waren nicht mehr gesund, ich konnte nicht ohne Schmerzen laufen, und durch das Tragen von engen, spitzen Schuhen habe ich Hallux Valgus entwickelt. Durch meine Yoga-Ausbildung und das Lauftraining mit Lee Saxby wurden meine Füße wieder gesund. Meine durch Schuhe eingeengten Füße wurden wieder weit und kräftig. Diese Veränderungen vollzogen sich nicht über Nacht. Ich musste mich mit dem Thema befassen und recherchierte viel über die Gesundheit von Füßen. Besser wurde es erst, als ich begann, ausschließlich funktionale Schuhe zu tragen. Unsere Begeisterung für diese Schuhmarke war so groß, dass wir eine Joe-Nimble-Filiale in Prag eröffneten. Das Know-how dieses Unternehmens beeindruckte uns, ebenso wie die Familiengeschichte, die dahintersteht, und die qualitativ hochwertigen Produkte, die keine Kompromisse eingehen.

Wenn ich mir meine Zukunft vorstelle, sehe ich mich als alte Frau mit weißen Haaren, die sich immer noch in verrückten Asanas verbiegt, mühelos Berge hinaufsteigt und mit ihren Enkelkindern mithalten kann. Ich möchte immer beweglich bleiben. Mein Leben genießen. Beweglicher Körper, beweglicher Geist.

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