Philippes Geschichte

Beim Marschieren – besonders bei langen Märschen – kommt der Hygiene* des Fußes eine immense Bedeutung zu. Dazu lässt sich zusammengefasst Folgendes festhalten: Tragen Sie weite Schuhe, die der Form des Fußes entsprechen, und zwingen Sie den Fuß nicht, der Form des Schuhs zu entsprechen. Die Sohle muss flexibel und größer als der Fuß sein und der Absatz niedrig und breit. Ein zu hoher Absatz verkürzt die Schrittlänge und führt zu einer schlechten Haltung. Eine lange Sohle mit niedrigem Absatz hingegen erhöht die Schrittlänge und ermöglicht ein vollständiges Abrollen des Fußes.

Georges Hébert

* Der Begriff Hygiene leitet sich von „Hygea“, der griechischen Göttin der Gesundheit, ab und wurde im 20. Jahrhundert zur Beschreibung der wissenschaftlichen Praxis der Präventivmedizin und der Erhaltung der Gesundheit verwendet.

Ich heiße Philippe Til und das obige Zitat stammt von Georges Hébert, einem ehemaligen französischen Marineoffizier, der Anfang des 20. Jahrhunderts die „Natürliche Methode“ (franz.: Méthode Naturelle) entwickelte. An seinen Werken habe ich mich in den letzten Jahren meiner inzwischen 15-jährigen Suche nach verbesserter Mobilität, erhöhter Funktionalität und verletzungsfreier Bewegung orientiert und ich habe sie für mich und meine Kunden übernommen und angepasst.

Die Fußgesundheit ist in allen Trainingsarten innerhalb der „Natürlichen Methode“ entscheidend – egal ob Laufen/Marschieren, Rennen, Gewichtheben, Werfen, Klettern, Springen, Kämpfen (am Boden und im Stand) oder Schwimmen. Der Fuß ist bei jeder Bewegung unser erster Kontaktpunkt mit dem Boden. Seine Eigenstabilität und die Rückmeldung an unser Gehirn bestimmen darüber, wie gut wir diese Bewegung ausführen können. Beim Springen und Landen auf einer harten Oberfläche beispielsweise sorgt die sofortige Anpassung des Fußes dafür, die Haltungsstabilität zu bewahren und den „Stoß“ abzuschwächen und zu dämpfen. Der Fuß ist die Grundlage der funktionellen menschlichen Bewegung und doch wird die Rolle des Fußes und die Bedeutung der Fußfunktion bei der funktionalen/natürlichen Bewegungsförderung noch immer unterschätzt.

Ich bin ein Verfechter des Barfußgehens, aber realistisch betrachtet ist es aus Sicherheitsgründen schlicht nicht möglich, immer auf Schuhwerk zu verzichten. Was nützt es, ein harter Kerl zu sein, wenn man dann auf etwas Scharfkantiges tritt und anschließend tagelang nicht mehr trainieren kann? Der Boden kann eine Herausforderung sein: schmutzig, felsig, sandig, betoniert, asphaltiert oder bedeckt mit den scharfkantigen Rinden einer Palme. An manchen Tagen ist er glühend heiß und zerfurcht, an anderen Tagen eiskalt. Dann bin ich froh über eine anpassungsfähige und doch schützende Sohle, mit der ich nach Lust und Laune Pfähle und Balken erklimmen kann (ohne schweißnasse Füße).

Es gibt eine Vielzahl von Marken, die minimalistisches Schuhwerk anbieten. Aber keine von ihnen ist vergleichbar mit den Vorteilen und dem Design der Joe-Nimble-Schuhe und der ihnen zugrunde liegenden Wissenschaft. Denn Schuhe von Joe Nimble sind gesundheitsorientiert, wissenschaftlich gestützt und auf die menschliche Bewegung anstatt auf die Mode ausgerichtet. Ich denke, Georges Hébert hätte das auch so gesehen. : )

Philippe Til ist Personal Trainer. Ausgehend von seinem Streben nach Mobilität entwickelte er den ProBar: eine Art tragbares Schweizer Taschenmesser für Fitness und Mobilität. Darüber hinaus ist es ihm gelungen, Georges Héberts Bücher über die „Natürliche Methode“ erfolgreich ins Englische zu adaptieren. Philippe Til lebt mit seiner Familie in Los Angeles, Kalifornien. In seiner Freizeit surft er gern, wenn er nicht gerade trainiert und versucht, dem engen Arbeitsalltag zu entfliehen, der notwendig ist, um seine Kenntnisse zu vermitteln.

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